Das Heise-Internet - Das Microsoft-Internet
internetist die zwingend notwendige Erweiterung der heutigen
Informationsstrukturen — so zumindest stellt sich die zukünftige
EDV-Welt in den Köpfen der Microsoft-Oberen dar. .NET sei nötig, damit
E-Business in allen Ausprägungen — also letztlich auch der
Informations-, Musik- und Video-Handel — zuverlässig und sicher mit
jedem Gerät funktionieren kann, das Zugang zum Internet bietet.
<< MS kommuniziert sehr offensiv, dass .NET nur eine Möglichkeit für
das Internet der Zukunft ist.
In Wirklichkeit kommt es auf XML, SOAP, WSDL, UDDI etc. an.
<< .NET ist eine der potentiellen Plattformen, es gibt viele andere.
<< Das ist die offizielle MS Position. Warum (jk) etwas anderes
behauptet, verstehe ich nicht?
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>> “.NET soll sich zu einem umfassenden Netzwerk entwickeln und wird
wohl auch zukünftige Windows-Versionen maßgeblich beeinflussen”
<< Wieder falsch! Web-Services sollen allgegenwärtig sein. .NET wird
verwendet, um manche (sicher nicht alle!) Web Services bereitzustellen
und zu konsumieren.
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>> Microsoft hat sich da auf einen gewaltigen Kraftakt eingelassen.
<< Der gewaltige Kraftakt wird von allen Mitbewerbern (Ausnahme: SUN)
gemeinsam erbracht. Die relevanten Standards als Grundlage für
funktionierende Web-Services fallen nicht vom Himmel und werden nicht
von MS alleine vorangebracht ...
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>> Kritiker sehen daher mit Schrecken, was da alles unter der Regie
eines einzelnen Software-Herstellers geschehen soll.
<< Wenn MS eine eigene Plattform für Web Services baut (wohlgemerkt:
per Definition durch und durch interoperabel mit dem Rest der Welt, die
Grundlagen gar als ECMA Standard festgelegt), warum ist es
"erschreckend", dass MS die eigene Software "unter eigener Regie"
entwickelt ???
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>> schon jetzt behindern unvollständige Spezifikationen und Standards
den Mitbewerb
<< Ist das so? Ohne Beispiele kann ich auch behaupten, dass Bill Gates
kleine Kinder frisst. Gleiches Niveau.
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>> Hinzu kommen datenschutzrechtliche Bedenken: Über den Anmeldedienst
Passport sollen sich Anwender gegenüber den Dienstanbietern ausweisen.
Nicht nur dabei werden persönliche Daten des Nutzers abgefragt und
zentral auf Microsoft-Servern gespeichert.
<< Wenn ich Passport nutzen will, kann ich das tun. Wenn ich Passport
nicht nutzen will, steht mir trotzdem die Welt der Web Services offen.
Wenn ich MS nicht vertraue, ist ein Konzept von "Föderationen" geplant,
d.h. dann ist mein Passport z.B. bei meiner Hausbank aufgehängt (denen
traue ich allerdings eher noch weniger als MS, von wegen Euro mal 1.96
an Geldautomaten berechnen ...).
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>> können zudem darauf verweisen, dass Microsoft schon des Öfteren mit
harten Bandagen
<< .NET ist ein fundamentaler Bruch mit der MS Politik der
Vergangenheit. Proprietäre Binärprotokolle kommen spielen überhaupt
keine Rolle mehr, Standards überall.
Die grundlegende Proposition bei .NET ist eine andere als bei
vorherigen MS Produkten.
Von daher sehe ich den Verweis auf die Vergangenheit als Vergleich von
Microsoft 1.0 mit der Version 2.0 der Firma.
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>> und dies gerichtsnotorisch
<< Mag der Autor die amerikanische Rechtsprechung auch sonst so
unheimlich gerne? Milliardenschwere Schadensersatzforderungen für den
sprichwörtlichen Hund in der Mikrowelle? usw. ...
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>> damit es Entwicklern, Anwendern und Kritikern nicht vor einem
“Microsoft-Internet” gruselt.
<< ein MS Internet wird es nie geben. Wer will so was? MS selbst redet
nicht so einen Unfug.
Du hast ja ganz recht, lieber (jk): Linux rulez! Enteignet Microsoft!
Keine Macht dem NSA-Key (was auch immer das sein soll)!
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