Wochen Internet

7. Juli 2008

Re: Sch$%# Moral im Internet - Die Utopie des Internet und die Finanzen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 17:04

href=”http://www.jan-siefken.com/welche-rolle-spielt-das-internet-im-handel/”>internetrhon schrieb am 18. Dezember 2001 10:49
> > > Yvan Boeres schrieb am 18. Dezember 2001 10:42
> > > > Wenn es keine finanzielle Motivation gegeben hätte, wäre das
> > > > Internet immer noch ein kleines Netz zwischen ein paar
> > > > Regierungscomputern und evtl. auch noch ein paar Unis. Nur
> > > > der kommerzielle Trieb hat das Internet bzw. das WWW zu dem
> > > > gemacht, was es Heute ist.
> > > So ein Unfug habe ich selten gelesen. Seit wann warst Du mal
> > > noch im Netz, hattest Du gesagt? Geh mal zu Google, das
> > > USENET-Archiv reicht jetzt bis in die frühen 80er zurück. Such
> > > da mal nach Beiträgen zum und über das WWW. Damit Du in
> > > Zukunft weisst, wovon Du schreibst.
> > So, so. Die ganze Infrastruktur (Backbones, Server usw.) ist also
> > nur aus rein philantropischen und selbstlosen Zwecken erweitert
> > worden?!?
> > Glaubst Du, solche Firmen wie Cisco, UUNet, DENIC und ein
> > Grossteil der
[…]
> > Content-Anbieter (inkl. Heise) hätten auch nur den kleinsten
> > Finger gekrümmt wenn sie sich nicht irgendeinen finanziellen
> > Vorteil daraus erhofft hätten?!? Glaubst Du, der Heise-NewsTicker
> > und das Forum
> Stimmt, aber nicht direkt!
> > würden in dieser Form bestehen, wenn sich Heise nicht daraus
> > erhoffen würde, auf derselben Plattform für die Print-Ausgaben
> > von der c’t, Telepolis, iX und Co. zu werben und Leute auf die
> > Printangebote zu locken?!?
> Hmm, ich glaube, gerade HEISE hat es nicht nötig. Der Newsticker
> schadet eher dem Printbusiness ein bisserl, da er schneller ist.
> Dafür kommen aber mehr Grundlagenartikel in c’t und ix. Und wofür
> soll “Telepolis” Werbung machen? hmm…
> > Hallo! Wir leben in einer Marktwirtschaft - und da dreht sich
> > immer alles ums Geld! In anderen Worten: nichts ist umsonst!!!!
>
Ach naja, so würde ich das nicht sagen:
[…ein paar Beispiele von Gratis-SW…]
Hallo
Nur weil es im Web Gratis-SW gibt, heisst das noch lange nicht, dass es
das Internet schlagartig nicht mehr geben würde. Es existieren fast
überall sowohl freie wie auch kommerzielle Produkte.
Allein aus dieser Tatsache kann man GAR NICHTS ableiten!
Und auch wenn ich nicht zum Fan-Club von Yvan gehöre, so muss ich ihm
hier doch beipflichten:
Jede Firma, die “ins Internet geht”, muss sich überlegen, ob es sich
für sie rechnet. Und da sind auch Nebengedanken wie “besserer Verkauf
von Printmedien” drin, aber auch Aspekte wie “Wieviel Leser verlieren
wir, indem wir alles aufs Web stellen” und nicht zu vergessen “Wieviele
Leser verlieren wir, wenn wir NICHTS aufs Web stellen”
Und daher muss sich am Ende eben ALLES irgendwie rechnen. (ach ja,
OpenSource-Programmierer leben ja auch von Gratis-Brötchen und
Gratis-Wurst und leben in einer Gratis Wohnung…)
> Wollen wir weitermachen? Nee, lassen wir mal.
Zum Glück
> Geh nach Hause spielen, Kleiner. Normalerweise ist es nicht meine
> Art zu flamen (*ich* lese RFCs!),
Wow - ich bin beeindruckt von Deiner Argumentationsweise, Deiner
Selbstüberzeugung und Deinem Respekt gegenüber anderen!
> aber der Schwachfug, den Du hier
> verzapfst, ist ja wirklich nicht auszuhalten.
> […] Werbung? Abrechnung? Service? Support? Hä? Ach
> das sind Fremdwörter für Dich? Kauf Dir ‘nen Duden.
Uiuiui… Ich werde immer überzeugter…. ;-) > Grmpf
> iso
> … der immer noch dafür ist, dass es ein “Bezahl-Web” geben wird
> (10% des WWW) und ein “Free-WEB” (90%).
Es spielt gar keine Rolle, wofür Du bist - Die Realität lässt sich hier
nicht über Prozente, Quoten usw. steuern!
Und zudem, wieso “geben wird”? - Das ist doch schon so.
Auch Grmpf
Reader

Re: Sch$%# Moral im Internet - Die Utopie des Internet und die Finanzen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 12:15

internet
>
> Nur weil es im Web Gratis-SW gibt, heisst das noch lange nicht,
> dass es
> das Internet schlagartig nicht mehr geben würde. Es existieren fast
> überall sowohl freie wie auch kommerzielle Produkte.
>
> Allein aus dieser Tatsache kann man GAR NICHTS ableiten!
>
Ich habe nicht gesagt, dass es im Web Gratis-Software gibt. Ich habe
gesagt, DASS DAS WEB AUS GRATISSOFTWARE BESTEHT! Das ist ein kleiner,
aber verdammt feiner und wichtiger Unterschied!
Ein Grossteil der Infrastruktur (so ca. 80%) des Internet würde gar
nicht funktionieren, wenn es diese Gratissoftware nicht gäbe.
Wir können einfach alle BINDs abschalten, dann kannst Du 90% des
DNS-Raums nicht mehr erreichen.
Sendmail: 80-90% des Mailtraffic nicht mehr durchführbar.
Apache: 60% der Webserver nicht erreichbar
TCP/IP: 100% des Internet nicht erreichbar… Okay, auch eine Lösung,
warum nicht? Zurück zu uucp, dann hätte man wenigstens einen
Qualifikationstest für “Internet”-Nutzung

5. Juli 2008

Re: Internet ist schrott - Atlas der Internet-Verweigerer

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 18:01

:
> > Mal ehrlich, das Meiste was im Netz so umherwabert ist schrott
> (50
> > Prozent Werbung, 40% überflüssiges Sinnloses und 10 Prozent
> Info).
> >
> > Es taugt für aktuelle News. Als Information für themenspezifische
> > Recherche, ist es eigentlich nicht zu gebrauchen - das was man
> > gerade sucht, findet man nicht.
>
> ich weiß ja nicht, WIE du suchst. aber ich finde sehr viel
> informationen (fachlich wie privat) im internet, die auch für
> kaufentscheidungen in der firma genutzt wurden (bis jetzt mit
> positivem
> ergebnis, also nicht enttäuscht)
Da kann ich dir nur recht geben. Es gibt zwar viel schrott aber die
möglichkeiten die sich mit den Netz ergeben sind einfach positiv.
Überlegt doch mal, diese 26 Mio. Leute haben dann auch keine e-mail
Adresse. Ich glaube das könnte wirklich zur einer Spaltung führen.
>
> > Na ja, und die neuesten Nachrichten kann ich mir eigentlich auch
> > aus’m Radio bzw. Glotze “reinziehen”.
>
> es soll leute geben, die zwar internet, aber kein tv/radio haben
> *gg*
Genausoeiner hat hiermit einen Beitrag dazugeleistet. Ausserdem kann
man ja auch Fernsehglotzen.
Also
Bis dann
Der Informationssüchtige
Lamer56

3. Juli 2008

Re: Sch$%# Moral im Internet - Die Utopie des Internet und die Finanzen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 06:03

internetnternet nur für Informatiker und Akademiker?
Nein.
Allerdings sollte er ein Mindestmass an Intelligenz und/oder
Umgangsformen mitbringen, meinst Du nicht?
Stichwort: Barbarische Surfer, ich glaube ein Vorredner hat diesen
Ausdruck benutzt.
> Willst Du jemandem das Recht auf das Internet absprechen, nur weil
> er
> vielleicht eine Zeitung liest oder einen Provider hat, der Dir
> nicht
> gefällt?
Nein. Das wäre Zensur. Siehe oben: Eine gewisse eigentständige
Fähigkeit des Denkens sollte IMHO vorhanden sein.
> Gerade jemand, der auf die Freiheit im Internet stolz ist sollte
> sich
> für so eine Aussage, die eindeutige Zensurgedanken beinhaltet
> schämen.
Na, so schlimm sollte ich nicht rüberkommen :) > Jeder, auch Du, hat das Recht ins Internet zu gehen und soviel Mist
> zu
> erzählen, solange er damit keinen anderen beleidigt oder
> verleumdet.
Nur teilweise Ack. Fehlinfos können durchaus weitreichende und nicht
absehbare Folgen haben.
> Fehlinfos gab es auch schon früher. Und wird es immer geben. Aber
> gerade Dir als anscheindend so gebildeten Menschen sollte es ja
> leicht
> fallen, diese zu erkennen und zu berichtigen oder zu ignorieren.
Ehrlich gesagt habe ich auch einige Zeit dafür gebraucht um
Fehlinformationen eindeutig als solche zu erkennen. Das fällt mir auch
jetzt noch schwer.
Ich halte mich nicht für den allerdümmsten. Aber wenn bereits ich
manchmal solche Schwierigkeiten damit habe, dann sehe ich für die
allgemeine Masse schwarz.
Bei den aktuellen gezogenen Registern haben die Leute gar keine andere
Chance als zu verdummen.
Lange Rede kurzer Sinn:
Mag es sein dass das Internet damals etwas “elitärer” war. Aber so wie
es jetzt läuft wird unter dem Mantel der “Freiheit” das Internet für
dieselben schäbigen Zwecke missbraucht wie das Fernsehen.

2. Juli 2008

Re: Sch$%# Moral im Internet - Die Utopie des Internet und die Finanzen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 15:01

href=”http://www.techcult.com/internet-scams/” href=”http://baratunde.com/blog/archives/2008/07/onewebday_is_coming_sept_22nd_or_why_i_love_the_internet.html”>>internet > Nur weil es im Web Gratis-SW gibt, heisst das noch lange nicht,
> > dass es
> > das Internet schlagartig nicht mehr geben würde. Es existieren
> fast
> > überall sowohl freie wie auch kommerzielle Produkte.
>
> Das führt uns zur Frage: hätte das Internet respektive auch das WWW
> allein auf kommerzieller Basis entstehen können? Die Erfahrung
> zeigt:
> eher nein. Ein Konsortium wird geschmiedet, es entstehen 25
> verschiedene Webs, schließlich ist der größte Anbieter auf dem
>
Markt,
> der dann ein Angebot ähnlich AOL oder BTX hat. Aber ein Internet
> wie
> wir es kennen wäre nicht entstanden.
Thanks, besser hätte ich es wirklich nicht sagen können ;-) Aber leider erkennen es die Leute einfach nicht, und das meinte ich mit
“auf Lorbeeren anderen ausruhen und diese auch noch als Schmarotzer
beschimpfen”…
*seufz*
Gruss
iso

Re: Sch$%# Moral im Internet - Die Utopie des Internet und die Finanzen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 03:03

>
> MUUUHHHHAAAHHHAAA! *ROTFL* Wenn Du wirklich glaubst, dass die paar
> kümmerlichen Steuern die Du oder deine Eltern abdrücken, als
> “Ausgleich” für die Leistungen die der Staat dir und deinen Eltern
> bringt, dient, dann bist Du ein TRÄUMER! Das was wir an Steuern
> bezahlen, steht in KEINEM Verhältnis zu den Leistungen die wir in
> Anspruch nehmen. Das ist auch eines der Gründe, warum die
> Staatsverschuldung immer weiter zunimmt: die Leute wollen immer
> mehr
> vom Staat (Stichwort: staatliche Fürsorge), aber bezahlen in keinem
> Verhältnis dazu.
und ich dachte immer die Staatsverschuldung liegt am ineffizienten
Umgang der Behörden mit Geld, an Subventionen unrentabler Unternehmen,
an verantwortungslosem Umgang mit Geld in Sozialprogrammen, oder mind
you, and Privatflügen von Politikern auf Staatskosten.
Allerdings stimmt es das die Leute immer mehr vom Staat wollen, weil
man sie daran gewöhnt hat, daß man nicht selber denken und handeln muß
(hat ja auch seinen Vorteil, egal wieviel Mist gebaut wird, es werden
dieselben Politiker immer wieder gewählt, es sei denn die verlaufen
sich auf dem Weg zur Wahlurne, was die niedrige Wahlbeteiligung
irgednwie erklärt).
> > Ausserdem solltest Du nicht über Dinge reden, von denen Du
> beileibe
> > *keine* Ahnung hast, bleibe lieber bei den Digitalkameras!
>
> Und Du hast ja soooooviiieellll Ahnung mehr, gell? Ach ja; hatte ja
> vergessen: Du bist ja schon 17 Jahre dabei. Das Privileg des Alters
> macht die schlauer, gell?!?
Erfahrung ist was verdammt wertvolles. Wer schon mal vor einem
abgerauchten Server gesessen war, kann das nachvollziehen.

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