Re: Als Institution des Glauben ist sie im Internet fehl am Platz … - Soziologe: Kirche im Internet wirkt läch…
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> In meiner Kirche kann ich opfern, wie ich will. Es ist, wie es sich
> gehört, alles freiwillig, schließlich kann ein Amtsträger einem
> nicht
> das Glauben abnehmen. Man muß für sich selber einschätzen, wieviel
> einem der Glaube wert ist. Es muß ja auch nicht immer Geld sein,
> was
> man opfert, es kann ja auch Zeit oder sonstwas sein.
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> [GF]AsCiOn
> kein Sektenmitglied, weil seine Kirche KdöR ist
Da bist Du im Irrtum, die Bibel (sollte dies die Basis deines
Christseins sein) sagt ganz klar darüber aus, was der “Zehnte” ist, und
Christsein hat nicht primär etwas mit der Kirche oder Gemeinde zu tun.
Deine Antwort sieht mir genau nach der bequemen Argumentation aus, die
es so zurechtbiegt, wie es gerade genehm ist und vor allem schön
unverbindlich.
Wenn Du in keiner Kirche bist (ich auch nicht), dann stellst Du
vielleicht in Deinem Christsein fest, dass die Bibel beileibe nicht so
unverbindlich ist, wie Du es formulierst; Christsein hat
Verpflichtungen, welche ich auch gerade für mich (schmerzlich,
teilweise) feststelle - durch das Bibelstudium (in meiner knapp
bemessenen Freizeit).
Es geht nicht darum, “wieviel einem der Glaube wert ist”, da wir uns
nicht mit einer Absolution in die “Ewigkeit” einkaufen.
Letztendlich kommt man zu einem Ergebnis: Entweder, man will Christ
sein und erkennt / akzeptiert die klare Aussage der Bibel, oder man
will / kann es nicht und läßt es.
Das hat nix mit Selbstaufgabe und blindem “Sektengehorsam” oder so zu
tun, sondern damit, ob man das Evangelium für sich annimmt oder nicht,
und das Gute daran ist ja, dass alles freiwillig ist und man keine
Geschwüre oder sonstige Geißelungen bekommt, wenn man davon nix wissen
will.
Gruß,
Flyingtiger