internethat die Telekom aus dem Staatssäckel bekommen? Die hat damals
> schon
> ihre Gewinne aus der Telefonie an den Staat abführen müssen.
Stimmt allerdings. Allerdings war “die” damals auch Staat. Es war also
nichts anderes als ein buchungstechnisches Problem.
> Den Aufbau in Ostdeutschland hat sie mir Krediten finanziert.
> Das Netz wurde komplett durch die Gebühren Aufgebaut und
> Finanziert.
Richtig der STAAT hat den Netzaufbau mit hoher Neuverschuldung
finanziert. Wieviel dieser Schulden dann in die Telekom AG übernommen
wurden, weiß ich nicht. Soviel ich gehört habe jedoch nur ein kleiner
Teil. Lediglich die Beamtenpensionen drücken noch die Bilanz.
Meines Erachtens, hätte damals eine reine Netzgesellschaft gegründet
werden müssen, die das netz gleichberechtigt an alle Konkurrenten
vermietet. Ähnlich, wie es bei der DBAG jetzt angedacht ist. Aber die
Fehler bei der Privatisierung sind nunmal gemacht worden. Das kann man
nicht mehr rückgängig machen. Aber regulierend eingreifen mit der RegTP
kann man sehr wohl. Und dieses Instrument wird hoffentlich zum Wohle
aller auch weiterhin gut genutzt werden.
> > Nimm z.B. enlightenment, mein Lieblings-WM, firefox, rxvt fuer alles
> > shellige
> > und Du wirst gluecklich sein.
>
> > Und auch heute editiere ich /etc/schnickschnack mit dem vi, genau wie
> > ich es 1994 getan habe - nur dass aus dem vi der vim wurde.
> >
> > Nur weil Du weder emacs noch vi kannst, sprichst Du von schlechter
> > usability.
>
> ich kenne den vi. das heutzutage jemand kryptische befehle auswendig
> lernen muss bevor er ein programm bedient ist das absolute ko
> kriterium. siehse da haben wir das problem benannt, beim vi sind die
> tasten so, und bei anderen programmen anders. da heist es erst mal
> manual studieren bevor ich irgendwas machen kann. nach monaten
> hackliger bedienung bin ich dann irgendwann vll mal schneller als mit
> der maus - vorausgesetzt ich bleibe am ball und übe viel. da ist mir
> intuitive bedienung über menüs mit der maus einheitliche oberfläche
> viel lieber.
Man sieht, dass Du keine Ahnung hast.
Als man noch mit cp/m und dos sowas wie turbopascal programmierte und
mit wordstar seine Briefe schrieb, musste man eben die
control-befehle kennen.
Ich habe mir als Kind die Muehe gemacht, die Sachen auswendig zu
lernen, und kann sie heute noch. ^kb ^kk ^kv ..
Spaeter habe ich dann einen Tag lang das wichtigste zum vi auswendig
gelernt.
Der vi ist uebrigens viel logischer als wordstar.
Z.B. cursorfahren mit hjkl, loeschen mit x und dd, replace mit r etc.
Also ich liebe meinen vi, besonders weil ich davon ausgehen kann,
dass ich ihn an jeder kiste finde, die irgendwie unix-kompatibel ist.
>
> > Und wo ist da das schlechte Bedienkonzept?
> > Shell auf, befehl rein und fertig.
> >
> > Beispiel:
> > $ firefox
internete mal ein paar Jahre älter, dann wirst Du lernen, das sowas ,
> wie
> ich oben schilderte , völlig normal ist.
Klüngel und Vetternwirtschaft gibt es. Bei ÖR gibt es wenigstens eine
mittelbare Kontrolle.
> Eigentlich braucht man nur nach sowas zu suche und man würde es
> finden.
> Leider macht sich keiner die Mühe, die einen haben nicht die Mittel
> bzw. Zeit dazu, die anderen sind schon gekauft.
Hmmm - um in dem Schwarz-Weiß-Bild zu bleiben. Was sollte
Kirch/Springer/Bertelsmann abhalten, solche Missstände mit ihrer
gewaltigen Medienmacht anzuprangern?
> Was meinst Du was passiert, wenn ein Politiker gegen die ÖR
> vorgehen wollte? Der würde doch fertig gemacht. Den würde man jedes
> falsche Parken von vor 20 Jahren vorrechnen und mit dem
> entsprechenden Unterton gesendet.
Da sind andere besser drin…
> Diese oben geschilterten Methoden kommen immer dann vor wenn wenige
> Personen grosse Geldmengen verwalten, die ihnen nicht persönlich
> gehören.
Was bitte hat das mit ÖR zu tun? Der Öffentliche Rundfunk produziert
nicht künstlich Einkommenmillionäre, der zutreffende Vorwurf ist der
der Ineffizienz, Verwaltungswasserkopf etc.
> Dies gibt es auch bei Firmen. Opel z.B. hatte( und hat vermutlich
> immer
> noch) solche Probleme.
Auf welchem Kanal senden die?
> Oder wie erklärst Du Dir, das sämtliche öffentliche Bauten
> grundsätzlich doppelt so teuer werden wie veranschlagt ?
Opel - öffentliche Bauten…. wir bewegen uns offenbar auf einer
argumentativen Weltreise.
> Versuch mal bei einer Privatfirma einen doppelt so hohen Preis
> durchzubekommen als im Angebot stand.
> Die zeigen Dir ‘nen Vogel.
Vielleicht sind die veranschlagten Preise bei Privataufträgen mangels
öffentlicher Ausschreibung schlicht unbekannt?
Desiatox
:
>
> > Ulrich Zwirner schrieb am 10. Juni 2001 11:32:
> >
> > > Ich zahle gerne Gebühren für ein (in der Regel) technisch sowie
> > > inhaltlich hoch qualitatives Programm!
> >
> > Ja, ich zahle auch gerne für Qualität, aber was qualität ist
> möchte
> > ich
> > für mich selbst entscheiden können, und nicht aufgezwungen haben!
> >
> > Wenn ich die Möglichkeit hätte die Zwangsgebühr zu sparen, würde
> > ich
> > davon SOFORT Premiere-World bestellen!
>
> Der Inhalt dieser Antwort spricht für die “geistige Qualität”
> seines
> Autors.
Die Antwort von FGW verstehe ich nicht???
Die Antwort von Rhostim hingegen schon.
plutom
..
..
..
..
..
..
…
internetnd einem Grunde, leuchtet mir dieser Zusammenhang nicht ein.
Wie passen diese drei Dinge zusammen? Wie lange gedenken die Herren
denn Ihr Ohr auf den Backbone zu legen um zu erlauschen, wann und wo
Bin Laden (oder wer auch immer) den nächsten Anschlag plant? Wenn diese
Information neuerdings übers Internet geht, dann heiße ich ab sofort
Meier!
Islamisten sind zum allergrößten Teil technisch relativ rückständige
Menschen (Entschuldigung, es soll sich jetzt niemand gekränkt fühlen)
in technisch relativ rückständigen Ländern. Zwar benutzen die
inzwischen auch nicht mehr ausschließlich Kuriere zu Pferde, aber das
Internet komplett zu belauschen um diese Stecknadel im Heuhaufen der
Heuhaufen der Heuhaufen zu finden - absolut aussichtslos. Das einzige,
was sie damit an sachdienlichen Informationen erhalten könnten, wären
NACH einem Anschlag die Informationen, wer mit wem über Netz in
Verbindung gestanden hat. Also wäre der nächste Anschlag ohnehin
unabwendbar und bestenfalls der übernächste zu verhindern, wenn die,
die nicht den Märtyrertod gestorben sind, hinterher den judikativen Tod
sterben werden. Wenn da nicht noch die schier unendliche Menge der
restlichen gewalt- und todesbereiten Fundamentalisten wäre…
Man beachte aber die Nebenwirkungen:
Haufenweise normale Bürger, die den Lauschen ins Netz gehen werden. Je
nach politischer Vorgabe und Tagesbefindlichkeit der Lauscher werden
demnächst mit großer Wahrscheinlichkeit Netzbenutzer wegen
geringfügiger Delikte, über die sie ahnungslos im Netz plauschen, in
die Fänge der Justiz geraten.
Hervorragende Idee Herr Schily - was hätten sie vor 25 Jahren dazu
gesagt? Aber was interessiert den schon sein Geschwätz von gestern.
Angeekelt, Diesel
>
> > Weiss ich nicht mehr genau. Jedenfals weis ich noch genau, wie ich
> > mir einige Kartons 3.5-inch-Disketten gekauft habe, und im WS 1994
> > einen Nachmitag im Terminalraum unserer Uni sasz und sie mit
> > slackware fuellte.
>
> > Es muss eine Ausgabe (vielleicht 2.0) vor slack 3.0 gewesen sein,
> > weil ich mir die spaeter als cdrom im bundle mit astronomischen
> > Programmen fuer linux kaufte, weil mir der Diskettenpoker ziemlich
> > auf die Nerven ging.
> > Also ich konnte mich damals nach einigem skript-gebastele in der uni
> > einwaehlen…
>
> Also manchmal ist Windows gar nicht so schlecht. Wir Windows-User
> können mittlerweile sogar die Umlaute gleich von der Tastatur nutzen.
Kann ich auch:
äöüßÄÖÜ
Will ich aber nich, da kein ascii.
Besser:
“a “o “u “A “O “U “s
oder ae, oe, ue, AE, OE, UE, sz
Das kann *jeder* lesen
68040
internet hier einen Rechner mit VC on target (ist im wesentlichen ein
Kartenleser, der Webseiten freischaltet, indem er sich als Proxy in
den Internet Einstellungen einträgt) und Symantecs Internet Security
2005. Nach einem Update des Webbrowsers (der neue IE wurde
automatisch untergeschoben) funktioniert der VC on target Proxy nicht
mehr, es sei denn ich schalte die Internet Security komplett ab.
Nun rätseln wir hier schon den ganzen Tag, woran das liegen kann.
Also IP/Port freigeschaltet. Die Anwendung freigeschaltet. Überprüft,
dass die IE-Exe nicht plötzlich anders heisst oder woanders liegt und
deshalb Regeln nicht mehr greifen. Norton-Add-Ins im IE testweise
rausgeworfen. Die Firewall-Regeln testweise deaktiviert. Alle
möglichen und unmöglichen Einstellungen überprüft. Irgendwie komme
ich nicht weiter. Schalte ich IS komplett ab, geht der Proxy, schalte
ich IS an und nur die Module (Antivirus, Kindersicherung, Firewall,
usw.) einzeln oder alle gleichzeitig ab, dann geht nichts. Offenbar
gibt es Filter-Einstellungen, die nur inaktiv werden, wenn man alles
komplett (über das TrayIcon) abschaltet. Habe ich irgendwo noch eine
Möglichkeit, solche Einstellungen genauer vorzunehmen? Registry oder
so? Oder hatte jemand schonmal ein ähnliches Problem und wie wurde es
gelöst?
Ich weiss, dass IS nicht so toll ist, bitte nicht nochmal extra sagen
Bisher habe ich auf allen mit IS ausgelieferten Rechnern als 1.
den IS runtergeschmissen und nur den Antivirus installiert. Aber das
ist der Rechner des Chefs, wo ich nicht so einfach alles
umkonfigurieren kann und will und nun verlangt er, dass das recht
bald wieder läuft…. So richtig ist mir auch nicht klar, warum das
einfache Browser-Update die Internet Security so durcheinander
bringt. Der Browser funktioniert schliesslich und die Einstellungen
wurden auch richtig übernommen…
E*
internet > Wer umbedingt click-bunt will, der nehme X11, enlightenment und
> > irgendwas, das mit gtk, qt, openmotif oder whatever geschrieben
> > wurde.
>
> Du hast Lesstif vergessen. Allerdings haengt es etwas hinter Motif
> (wie der Name ja schon sagt;-) hinterher.
Du kannst aber imho nicht openmotif und lesstiff gleichzeitig haben.
>
> > Und wo ist da das schlechte Bedienkonzept?
> > Shell auf, befehl rein und fertig.
> >
> > Beispiel:
> > $ firefox
internetwenn Spiegel, FR, FAZ, Bild
>interneteider kann heute jeder etwas schreiben …
> >
> > 75% Fernseher
> > 58% Zeitung
> > 27% Radio
> > 23% Internet
> > ————
> > 183% der Deutschen haben also teilgenommen
>
> Ich nutze sowohl Fernseher als auch (gelegentlich) Zeitung sowie fuer
> aktuelle Infos und Boersenkurse das Internet - obwohl ich fuer
> letzteres aufgrund des Artikels schon zu alt bin…
>
> Von den Befragten verwendet also jeder im Schnitt 1,83
> unterschiedliche Medien,um sich zu informieren. Ist doch toll.
>
> Leider verstehen davon ca. 50% die Zahlen nicht, und das ist fast ein
> Drittel!
>
Etwas mehr als ein Viertel ist noch lange kein Drittel:-)
Gruß
130nm
20%
20%