Wochen Internet

27. Mai 2008

Re: Briefwahl vs. Stimmabgabe per Internet - Demokratie per Internet - Esten können e…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 17:01

> Bist Du dabei, wenn die Briefe geöffnet werden?
Ja, war ich schon als Wahlhelfer. Im uebrigen musst du nicht
Wahlhelfer sein, um dir das als Buerger anzusehen. Du kannst in ein
Wahllokal deiner Wahl maschieren und dir das ganze anschauen. Von der
Methodik ist es wirkloich sehr schwer, dort missbraeuchlich
einzugreifen.
Der Wahlzettel ist nun nicht fuer umsonst in einem extra Kuver. Im
Briefwahllokal, wird der Wahlakt im Prinzip vom Wahlhelfer fuer den
Waehler nachvollzogen und in dir Urne eingeworfen. Das
Mehraugenprinzip verhindert Manipulationen. In den Wahllokalen hast
du immer auch Vertreter der verschiedenen Parteien als Wahlhelfer,
die sich schon gegenseitig fleissig auf die Finger schauen.
> Man muß doch bei Sicherheitsabwägungen immer davon ausgehen, daß
> jemand den Willen zum Mißbrauch hat. Wenn sich alle Menschen stets
> korrekt verhielten, dann wäre eine Stimmabgabe per Internet jawohl
> erst recht kein Problem.
Diese Manipulationsmoeglichkeiten werden wie gesagt, durch das
Mehraugenprinzip eingeschraenckt. Bei einer Wahlmaschine reciht im
Prinzip eine Person, die Beispielsweise den Code manipuliert.
> Fakt ist, daß Du bei der Briefwahl den Stimmzettel zusammen mit dem
> Wahlschein abschickst, und Du kannst nicht kontrollieren, was damit
> geschieht.
Doch, du kannst ins Wahllokal maschieren und es dir anschaut.
Markierte Wahlkuverts, offensichtlich geoeffnete Wahlkurverts etc.
sind ungueltig.

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