Internet-Seelsorge von morgen - Soziologe: Kirche im Internet wirkt läch…
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> Aber in vielleicht nicht allzu ferner Zukunft wird es viele
> xxx.jesus.xx - Domains geben. Es mag ja interessant sein, sich mit
> einem Südafrikaner über Lebensprobleme zu unterhalten, lieber wäre
> mir
> persönlich das gespräch mit einem Deutschen, oder sagen wir,
> Europäer,
> weil er eher mein Umfeld einschätzen kann. Das kann er im Internet
> schon mal gar nicht. Und (entschuldigt meine Überspitzung) glaube
> ich
> nicht unbedingt an ein Treffen zwischen mir aus Itzehoe/Holstein
> und
> einem Calling-Center Mitarbeiter aus Frankfurt.
Ich denke, eine Seelsorge über Internet hat was von einem Fass ohne
Boden. Nicht nur, das die wenigen Mitarbeiter, die sich damit befassen
würden, hoffnungslos überlastet wären (denn ich bin sicher, dass viele
dieses Angebot nutzen würden). Es würden zum gleichen Thema
wahrscheinlich gleich mehrere Berater angefragt werden. Na und dann
suche ich mir die Antwort raus, die mir am besten gefällt. Fast wie im
Fernsehen zappen.
Aber was tun… Der Bedarf ist wohl schon da, aber es kann wohl nicht
allen geholfen werden, die Hilfe suchen…
Wie wär’s mit ‘nem Cyber-Seelsorger - voll automatisch und interaktiv
gesteuert. Wenn’s nur um ein paar nette Ideen und Vorschläge geht,
könnte der doch weiterhelfen… Und der wird so schnell nicht müde!
OSM