Wochen Internet

30. April 2008

Re: Die heilige Kuh Internet - Internet als Ursache für Anstieg bei Kin…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 10:10

internet Ente schrieb am 12. Januar 2004 16:16
> > > Gently__ schrieb am 12. Januar 2004 15:43
> > > > Schwer zu sagen. Früher war es schwierier zu kontrollieren.
> > > sicher ist genau das die gefahr bei der bewertung von zahlen, daß die
> > > dunkelziffer und/oder die statistische fehlererwartung sehr groß
> > > sind.
> > Der Trend ist eindeutig.
>
> wenn die dunkelziffer möglicherweise bei über 80 oder 90 % liegt,
> dann kann man relativ schlecht von “trend” sprechen.
Da man nicht weiss, wie gross die Dunkelziffer ist, kann man auch das
schlecht beurteilen.
Aber in Ordnung, formulieren wir es etwas anders:
Die Anzahl des nachgewiesenen Kindesmissbrauchs ist seit 30 Jahren
rückläufig.
> > > allerdings halte ich die kontrollmöglichkeiten in
> > > asien/südamerika usw. auch jetzt noch für mehr als unzureichend und
> > > schwierig.
> > Ich rede erst mal von Deutschland.
>
> sorry, aber das greift mir bei dieser thematik zu kurz.
Nein.
Wenn KiPo, wie hier oft vermutet, die Leute zum Kindesmissbrauch
animiert, wird das auch hier statt finden, nicht nur in Südamerika.
> > > die im artikel widergegebenen zahlen sind ja eher stark ansteigend,
> > > andere kenne ich so nicht.
> >
> > Welche?
>
> “Nach dem Bericht “Child abuse, child pornography and the internet
> haben aufgrund der Ausbreitung des Internet Kinderpornografie-Fälle
> um 1.500 Prozent in den letzten drei Jahren in Großbritannien.
Ja, ‘Internet Kinderpornografie-Fälle’.
Weil
a) immer mehr Leute das Internet nutzen
b) erst seit neuerdings im Internet intensiver nach derartigen Dingen
gefahndet wird.
> Die
> Zahl der wegen Herstellung oder Besitz von Kinderpornografie von der
> Polizei verfolgten und verwarnten Personen in England und Wales ist
> von 35 im Jahr 1988 auf 549 im Jahr 2001 angestiegen.
s.o.
> Über 3.000
> Personen wurden in diesem Zeitraum verwarnt oder bestraft. Und 2002
> wurde im Rahmen der weltweiten “Operation Avalanche”, deren britische
> Variante “Operation Ore” war, der Polizei in Großbritannien die Namen
> von über 6.500 Briten bekannt, die von einer Website mit Kreditkarte
> Kinderpornografie gekauft haben.
Ebenso.
Die kamen letztlich üebrs Internet auf diesen Ring.
> 2.300 wurden bereits festgenommen,
> 38 Männer, darunter auch Pete Townshend von der Popgruppe The Who,
> verwarnt. Weitere Verhaftungen stehen noch aus.
> Der Bericht weist zum Thema Internet, Computer und Kinderpornografie
> auch darauf hin, dass mit dem globalen Medium die Verbreitung von
> Bildern enorm zugenommen habe. Einzelne Pädophile hätten in der zeit
> vor dem Internet “nur eine Handvoll von Bildern” gehabt - auf Papier
> oder Video. Es sei nicht ungewöhnlich, dass eine Person nun
> Zehntausende von Bildern auf seinem Computer gespeichert habe.
Logisch.
> > Der Internet-Traffic steigt.
> > Die Überwachung und Strafverfolgung von Internetkriminalität steigt.
> > Vor 10 Jahren wurde gerade mal das Web erfunden, keiner hatte private
> > Internet-Zugänge.
> > Kein Wunder …
>
> naja, so kann man natürlich auch argumentieren … immerhin ist die
> zahl der verkehrstoten seit 200 jahren auch enorm gestiegen, oder
> würdest du das bestreiten wollen? ;o))
Das exakt vergleichbar, ja.
> durch die einfacheren und schnelleren verbreitungswege ist der bedarf
> gestiegen, das erscheint mir nur zu logisch. ergo muß immer wieder
> “neue ware” angeboten werden.
Nein, Du spekulierst.
> im übrigen wird im telepolis-artikel auch geschrieben:
> “Möglicherweise aber verdankt sich ein Teil der Zunahme an
> Kinderpornografie auch der Tatsache, dass sich die entsprechenden
> Personen über das Internet auch leichter aufspüren lassen als in der
> Prä-Internetzeit.”
Exakt meine Meinung.
>
> > > vergewaltigungen weiß ich nicht. ;-) > > Mehr Sex?
> es gibt genügend aussagen, daß pornografie anregend sein soll …
Ich weiss nicht wie aussagekräftig diese Studien wie z.B. im Spiegel
in der Rubrik ‘Panorama’ so sind, aber ich habe schon des öfteren
gelesen das wir in der Öffentlichkeit ‘oversexed’ wären (Sex,
überall, in jeder Werbung), in den Betten aber tote Hose herrscht.

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