Wochen Internet

17. April 2008

Re: Ist das Internet demokratisch? - Das Internet hält Einzug in die Politik

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 10:03

das stimmt nicht; das Internet ist aus Richtung U.S.A. gesponnen,
> und das erkennt man eben an manchem. Aber z.B. Domänen sind nicht
> den Amis vorbehalten;
>
> Jede Regierung der Welt kann eine .gov-Domäne beantragen; .com ist
> eigentlich für kommerzielle Sites - wird von vielen deutschen
> Firmen
> benutzt, .net ist von Internet-Service-Provider - wird in der Regel
>
> nur zweckentfremdet, jede gemeinnützige Organisation kann
> grundsätzlich eine .org-Domäne beantragen usw. - das Lustige ist
> sogar, dass die Amis IHRE Domäne .us (?) nie benutzen, im Gegensatz
>
> zu allen anderen (eben .de, .ch, .at, .uk …)
>
>
Ich habe mich mißverständlich ausgedrückt-sorry.
Für Deutschland ist die Endung .gov für Governement oder .edu für
Education unatraktiv. Es sind englische Wörter, sie werden vor-
wiegend im englisch-sprachigen Ausland genutzt, und unsere Amtssprache
ist nun mal deutsch.
Wie wäre es zur Abwechselung mit Domänen wie .bund für deutsche
Regierungsseiten oder .prv für Privatpersonen?
Am Internet sollen alle partizipieren, die es unterstützen. Daraus
folgt auch Mitsprache für alle. Deshalb finde ich Ansprüche lokaler
Regionen (>Nationen) auf Gestaltungsfreiheit im Internet akzeptabel
und notwendig.
Die Gestaltung des Internet darf nicht in den Händen elitärer Gruppen
(z.B. Hochschulen, Verwaltungsorganisationen) oder
Wirtschaftsunternehmen (SUN, IBM, MS…) liegen. Vielmehr ist die
Einbindung in ein Rechtssystem notwendig. Mit allen lokalen
Konsequenzen für die Ausgestaltung. Wie z.B. neue lokale Domänen.
Grüße Michael

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