Wochen Internet

12. März 2008

Re: rechtsextremismus im Internet? - Neue Internet-Plattform gegen Rechtsextr…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 14:03

> Du irrst dich ganz gewaltig. In Deutschland ist die Verbreitung
> volksverhetzender Publikationen verboten,
Indem ich es ins Netz stelle fördere ich die Verbeitung also nicht?
> Das ist ein Totschlägerargument, da viel zu oft benutzt. Wenn du heir
> neu bist, hast du es vielleicht noch nicht gemerkt - aber
> Kinderpornos und Faschoseiten kommen immer wieder als Argument bei
> solchen Diskussionen unter der Vermutung, daß Gutmensch da den Mund
> hält und nicht mehr weitediskutiert (denn das ist nun mal per se
> schlecht, dafür kann niemand sein).
Ich bin in der Tat neu hier. Ich werde es in Zukunft vermeiden es als
Argument zu bringen
> Hmm, einfache Frage: Wer überwacht den Zensor?
Ich weiß es nicht.
> Kontrolleure, mithin den Zensor. Nehmen wir ein Denkexperiment: Im
> Gulf War III war ja die Bundesrepublik auf der Seite der
> Kriegskritiker. Nehmen wir jetzt an, wir hätten effektive
> Zensursysteme und Frau Merkel als Kanzler - wären also in der Allianz
> der Willigen fest eingebunden. Wer hätte den Zensor, seine Gehilfen
> oder einen geheimdienstlichen Hacker daran effektiv gehindert, die
> Website von Al Jazeera in die Blacklists aufzunehmen?
Niemand!
> weiß es, niemand kann es prüfen. Und die Sperrlisten sind ebenso
> nicht öffentlich, damit nicht prüfbar. Wer hindert den Zensor daran,
> als Nächstes Michael Moore als verfassungsfeindlich einzuordnen, weil
> er einen Link auf eine linksextreme Site drauf hat, die wiederum auf
> eine Bombenbastelanleitung verlinkt?
Ich will keine Zensur wie es sie im 3. Reich gab. Ich habe keine
Antwort darauf wer über die Zensur entscheidet und wer ihn überwachen
soll.
> Allerdings widerspricht ein mündiger, medienkritischer Bürger dem
> Prinzip des Konsumtrottels, der allen Quatsch glaubt, den man ihm in
> den Pusch-Medien erzählt.
Und wer ist deiner Meinung nach in der Mehrheit??? Der mündige Bürger
oder der Konsumtrottel??
> Ich sprach in dem Zusammenhang ja schon mal an, daß es sinnvoll wäre,
> einen Webbrowser mit einer Comment-Erweiterung zu versehen (also eine
> Erweiterung, die das durch den Webmaster der Site unkontrollierte
> Kommentieren der Site erlaubt).
Halte ich auch für sinnvoll. Aber solange es sowas nicht gibt sollte
man diese Seiten sperren
> Nimmst du ernsthaft an, das Web wäre ein Bildungsmedium?
Ja! Weil es genug Leute gibt die es als solches benutzen.
> Verzeih die
> provokative Frage - wie alt bist du und sitzt du grad vor dem
> Schulrechner?
22. Ich sitze am Firmenrechner.
> Informationen holt sollte sich über deren Qualität und Verläßlichkeit
> klar sein - soll heißen, er sollte die Grundqualifikationen des
> Informationszeitalters (Fähigkeit zur Informationsrecherche,
> Informationsbewertung und Informationsabstraktion) zumindest
> ansatzweise entwickelt haben.
Sollte??? Und wenn nicht? Was wenn genau so einer eine rechte Seite
findet die ihm erzählt das die Ausländer ihm den Arbeitsplatz
wegnehmen? Glaubst du er surft sofort zu spiegel.de o.ä. und guckt
nach ob das alles stimmt? Wer auf rechten Seiten ist sucht
informationen weil er alles andere nicht glaubt/glauben will.
Gruß
ES

Re: rechtsextremismus im Internet? - Neue Internet-Plattform gegen Rechtsextr…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 12:02

> Ich muss zugeben das ich, was Volksverhetzung angeht, geraten habe
> das es im Grundgesetz verankert ist. Ist aber auch egal, es ist per
> Gesetz verboten und deshalb gehört es zensiert.
Du irrst dich ganz gewaltig. In Deutschland ist die Verbreitung
volksverhetzender Publikationen verboten, nicht der Besitz. Insofern
ist die Zensur ausländischer Seiten nicht grundgesetzlich und auch
nicht strafgesetzlich gedeckt - das Internet ist kein Push- sondern
ein Pull-Medium, Die Beschaffung erfolgt aktiv durch Anforderung.
Anders sieht es bei KiPo aus, deren Besitz ist in D verboten.
Problematisch ist insofern, daß es (a) keine objektive Definition für
CP gibt, (b) viel Material aus legalen inländischen Quellen stammt
und (c) es dabei Unterschiede selbst auf europäischer Ebene gibt (in
Frankreich liegt die Altersgrenze bei 16, in D bei 18 Jahren - in F
völlig legales Material darf man also in D nicht mal besitzen. Fragt
sich nur - wie will Otto Normalbürger das unterscheiden? Zu den
asiatischen Staaten verschärft sich die Problematik noch weiter -
eindeutiges Posing ist in Japan zum Beispiel ab 13 Jahre erlaubt, bei
uns wird Posing mit expliziter Darstellung des Geschlechtsaktes
gleichgesetzt). Nichdestotrotz würde ich auch hier einer
Borderline-Filterung nicht zustimmen.
> Auf die Holocaust-Lüge kam ich weil das Thema “Neue
> Internet-Plattform gegen Rechtsextremismus gestartet” lautet, auf
> KiPo weil Sam Lowry meinte: “weil niemand, außer mir entscheidet, was
> ich mir im Internet ansehe. Wer sich anmaßt, mir diese Entscheidung
> abzunehmen, gehört weg.” Ich hatte nicht die Absicht es als
> “Totschlägerargument” zu benutzen.
Das ist ein Totschlägerargument, da viel zu oft benutzt. Wenn du heir
neu bist, hast du es vielleicht noch nicht gemerkt - aber
Kinderpornos und Faschoseiten kommen immer wieder als Argument bei
solchen Diskussionen unter der Vermutung, daß Gutmensch da den Mund
hält und nicht mehr weitediskutiert (denn das ist nun mal per se
schlecht, dafür kann niemand sein). Den Biß hat es aber längst
verloren - eben weil inflationär instrumentalisiert.
> Betonkopf bin ich auch nicht, ich lasse mich gerne mit Argumenten
> überzeugen, aber bis jetzt hat mich noch keins überzeugt.
Hmm, einfache Frage: Wer überwacht den Zensor? Ich hab nichts gegen
Jugendschutz - ich habe etwas dagegen, daß der Jugendschutz als
Vorwand für Erwachsenenschutz dient. Ich habe etwas dagegen, daß der
Jugendschutz als Vorwand für die Aushöhlung der Demokratie dient -
die nun mal auf informationsfreiheit fußt. Warum? Die freie
Entscheidungsfindung als Grundlage der demokratischen Mitbestimmung
bedingt freien Zugang zu allen Informationen - auch zu “destruktiven”
oder “gefährlichen” Informationen. Um sie zu bewerten und in einen
Kontext setzen zu können und auf der Grundlage eine eigene MEINUNG
bilden zu können. Gibt es die technische Möglichkeit, in dem ersten
Informationsmedium, das zumindest theoretisch den Anspruch erfüllt,
freien Informationszugang zu gewährleisten, Seiten effektiv zu
zensieren, ist dieses Medium als Informationsmedium genauso
zuverlässig wie die anderen Medien - manipulierbar durch die
Kontrolleure, mithin den Zensor. Nehmen wir ein Denkexperiment: Im
Gulf War III war ja die Bundesrepublik auf der Seite der
Kriegskritiker. Nehmen wir jetzt an, wir hätten effektive
Zensursysteme und Frau Merkel als Kanzler - wären also in der Allianz
der Willigen fest eingebunden. Wer hätte den Zensor, seine Gehilfen
oder einen geheimdienstlichen Hacker daran effektiv gehindert, die
Website von Al Jazeera in die Blacklists aufzunehmen? Denn: Niemand
weiß es, niemand kann es prüfen. Und die Sperrlisten sind ebenso
nicht öffentlich, damit nicht prüfbar. Wer hindert den Zensor daran,
als Nächstes Michael Moore als verfassungsfeindlich einzuordnen, weil
er einen Link auf eine linksextreme Site drauf hat, die wiederum auf
eine Bombenbastelanleitung verlinkt? Schau dir das Drama um Mullah
Büssow an - er bohrt das dünste Brett an (Rechtsradikalismus), um
eine weitgehend unkontrollierbare behördliche Sperrpraxis
durchzusetzen. Dem muß Einhalt geboten werden - indem man gerade den
Versuchen, eine Filter-Infrastruktur zu etablieren, entschieden
entgegentritt. Sowohl technisch als auch politisch.
> Ich verstehe das Ihr gegen Zensur seit, aber ich halte die breite
> Masse einfach nicht für reif genug als das man rechten Schrott im
> Netz lassen sollte. Das mich deswegen hier einige als doof hinstellen
> wollen ist einfach nicht fair.
Das ist, mit Verlaub, elitärer, um nicht zu sagen faschistoider
Blödsinn. Per se gibt es “die Masse” nicht - es gibt maximal ein
Bildungsproblem. Und dem kann man nichtdurch Zensur begegnen.
Allerdings widerspricht ein mündiger, medienkritischer Bürger dem
Prinzip des Konsumtrottels, der allen Quatsch glaubt, den man ihm in
den Pusch-Medien erzählt.
Die Chance im Internet ist die Informationsvielfalt - eben auch die
Möglichkeit, sich in jede Richtung zu informieren. Und rechtsradikale
Seiten sind, gerade im Hinblick darauf, daß sie einer permanenten
Kommentierung durch andere Seiten ausgesetzt sind, im WWW gut
aufgehoben,
statt daß sie sich in einschlägigen Underground-Netzen
ohne Kommentierung breitmachen.
Ich sprach in dem Zusammenhang ja schon mal an, daß es sinnvoll wäre,
einen Webbrowser mit einer Comment-Erweiterung zu versehen (also eine
Erweiterung, die das durch den Webmaster der Site unkontrollierte
Kommentieren der Site erlaubt). Das WWW hat eine entsprechende
Entwicklung in der Pipeline - allerdings als zentralistischen Ansatz
(fester Comment-Speicher-Server). Ich würde da einen dezentralen
Ansatz in der Art der üblichen anonymen P2P-Netze wie Entropy
vorziehen - damit nicht die Comments wiederum politisch
kontrollierbar sind).
> Als Bedrohung für die Demokratie sehe ich mich nicht,
Du allein sicher nicht. aber wenn Leute wie du, die einfache Mittel
präferieren, sich zusammenrotten und politische Entscheidungen
treffen (CSU - Beckstein) wird es gefährlich. Denn dieser blinde
Aktionismus verschärft das Problem nur, statt es zu beseitigen.
> eher die Medien
> mit ihrem im Niveau immer tiefer sinkenden Themen welche ebenfalls
> die breite Masse immer mehr verblöden lassen und damit deren
> Interesse an Demokratie immer mehr verschwinden lassen. Demokratie
> kann nur funktionieren wenn das Volk gebildet ist, und rechte Seiten
> bewirken genau das Gegenteil.
Nimmst du ernsthaft an, das Web wäre ein Bildungsmedium? Verzeih die
provokative Frage - wie alt bist du und sitzt du grad vor dem
Schulrechner? Das Web ist ein Informationsmedium - wer sich da
Informationen holt sollte sich über deren Qualität und Verläßlichkeit
klar sein - soll heißen, er sollte die Grundqualifikationen des
Informationszeitalters (Fähigkeit zur Informationsrecherche,
Informationsbewertung und Informationsabstraktion) zumindest
ansatzweise entwickelt haben. Genau deswegen halte ich auch das
“Schulen ans Netz” in der jetzigen alleinstehenden Form für
kontraproduktiv, die Rolle der Computer in der Schule für
überbewertet (obwohl sie in der Grundschule zum Lernen von Schreiben
und Rechnen echt geeignet sind - da gibt es sehr gute Programme).
Das Internet mit seinen diversen Diensten hat mit Sicherheit kinen
Bildungsauftrag, und die Grundbildung und Kritikfähigkeit des Nutzers
sollte ein gewisses Maß erreicht haben. Den Bildungsauftrag haben
immer noch die schulischen Einrichtungen. Daß die dabei regelmäßig
versagen liegt nicht zuletzt an einem veralteten Schulsystem und an
mangelhafter Kapitalausstattung der Schulen - aber das ist ein
anderes Thema.
CU

11. März 2008

Re: das liegt ja nicht am internet - Anstieg rechter Propaganda im Internet

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 20:07

> Ich will ja garnicht bestreiten, dass es ausländische Gewalttäter
> gibt.
> Was mich stört ist vielmehr die anddauernde Übertreibung und
> Verallgemeinerung, etwa in der Art “Ich/meine Freunde wurden von
> Ausländern (Oder besser, Menschen die anscheinend nicht deutsche
> Abstammung sind, denn diejenigen, die oft als “Ausländer”
> bezeichnet
> werden, sind in den meisten Fällen tatsächlich DEUTSCHE)
> angemacht/zusammengeschlagen, also wird Deutschland von einer Welle
> mordender Muhajedin überschwemmt.” (OK, überspitzt ausgedrückt ;-) > Das Problem ist einfach, das viele nur die Symptome sehen, und
> daher
> übereinstimmend in ihrem Schwarz-weissen Weltbild nach einfachen,
> schnellen Lösungen schreien.
Also ich möchte nicht in 20 Jahren in der Minderheit in meinem eigenen
Land sein. Ein Beispiel : in 10-15 Jahren stellen Ausländer in fast
allen großen deutschen Städten 40-45% der Bevölkerung. Die Deutschen
dagegen sterben langsam aus, weil sich von denen jeder
selbstverwirklichen möchte (d.h.keine Kinder, keine Verplfichtung). In
Marxloh hier nebenan seh ich auf einer Länge von 3km Straße nur noch
Türken. Fast alle Geschäfte gehören Türken und Türken stellen 90% der
Bevölkerung.

Re: frauen raus aus dem internet - Frauenanteil im Internet nimmt nur langs…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 14:02

> Sorry das konnte ich mir nicht verkneifen, Du solltest nicht so
> aggressiv auf solche Sachen reagieren, wir Männer bekommen auch von
> einigen Exemplaren Eurer Sorte eine gewisse Kollektivschuld als
> Vergewaltiger, POädophile, Brutale Schläger usw. aufgedrückt, nur
> sind wir das wirklich?
Ich heul gleich ne Runde mit. *LOL*
Du bist nicht zufaellig ein klein wenig uebersensibel, dass Du so
getroffen auf eine simple Laesterei reagierst, bei der ich keine Lust
hatte, auch noch diese bloesinnigen Ironietags zu setzen, damit es
der letzte Hansel noch merkt.
Hier, extra fuer Dich: Heb sie Dir gut auf, Du
kannst sie vielleicht hier und da nochmal brauchen. Und ja, noch ‘ne
Empfehlung:

Oh Mann, *augenverdreh* und jetzt pack Deine Aggressivitaet, Deine
Vergewaltiger, Pädophilen, brutalen Schläger und Deine
Kollektivschuld mal schoen wieder ein und geh in den Keller zum
Lachen.
Und extra nochmal fuer dieses Posting, an beliebiger Stelle
anzubringen, empfehlenswerte Postionen sind oben und unten:

HTH
MfG - Eva K.

10. März 2008

Re: Wer behindert Internet in Kuba? - Das Internet - für die meisten Kubaner e…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 15:04

:
> Wer allerdings glaubt, die USA seien Vorkämpfer der freien
> Information,
> sollte bedenken: Alle gängige Software aus USA, sei es Windows oder
> Mac, kommt mit Kleingedrucktem, das den Export nach Ländern wie
> Kuba verbietet.
Schlimmer: Die Hardware kommt mit genau den gleichen Beschraenkungen.
Lizenzproduktionen (aus Taiwan u.ae.) haben ebenfalls diese
Beschraenkungen auferlegt bekommen.
Software koennte man problemlos kopieren oder freie Software verwenden,
aber bei Hardware ist das etwas schwieriger ;-) > Offensichtlich fürchtet die Weltmacht USA einen freien Wettbewerb
> mit dem kleinen Kuba.
Nein, so laesst sich einfach die von der c’t beschriebene Situation
leichter halten.
Was die c’t vergessen hat: Das ist ein sozialistisches Land.
Luxusgueter und (auslaendische) Geschaeftsleute haben dort gefaelligst
die Einkommensschwachen zu finanzieren. Und das nicht zu knapp. Deshalb
ist die Kritik ungueltig, weil sie nicht im Zusammenhang mit dem
herrschenden System gesehen wurde.

Re: Internet über Funk - Internet in Afrika: Das globale Dorf ist…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 13:06

>
> > Grimbart schrieb am 29. Oktober 2002 21:59
> >
> > > wäre doch eine Idee für Afrika!
> > >
> > > Es muss ja nicht Wlan sein, mit dem man nur 5km weit kommt (in der
> > > offenen Savanne). Man kann ja auch Amateurfunk nehmen, z.B. CB
> > > Funkgeräte mit 9k6 Modem. Wenn man dann noch in der Stadt einen mit
> > > 28k Telefon hat, dann kann man über 1en Telefonanschluss ein riesiges
> > > Gebiet einigermassen versorgen!! (Surfen wird wohl lahmer als lahm
> > > sein, aber E-Mail tut gut)
> >
> > Warst Du schon mal in Afrika (damit meine ich nicht nur Nordküste
> > bzw. Djerba o. ä.)? Auch in den Dörfern? Weißt Du wie weit diese
> > durchschnittlich von der nächsten Stadt entfernt sind?
> > Das “riesige Gebiet” von dem Du sprichst, ist dann bevölkerungsmäßig
> > nicht mehr so riesig. Zumal dort ein Dorf nicht so viele Einwohner
> > hat wie bei uns.
>
> *klatsch*
> Weisst du, wie weit man mit CB funken kann? Da sind die 20km, die man
> ohne störende Zwischenfunker zur nächsten Station hat ein Klacks! Das
> macht man sogar fast mit Lichtgeschwindigkeit!
> Gerade WEIL es so dünn besiedelt ist, kann man mit billigem
> Amateurfunk Datenverbindungen aufbauen!
Ich habe mit 25 km Reichweite kalkuliert. Aber glaub mir, die haben
andere Probleme, als eine Infrastruktur per CB-Funk aufzubauen.
.
.
.
.
.
.
.
.

9. März 2008

Re: Internet verblutet in DE - Urteil gegen beschreibende Internet-Adre…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:02

Liebe netizens
>
> Wenn ich von hier aus in USA beobachte was manche
> euerer alten(altdenkenden) Richter (unschuldig da sie oft das
> Konzept Internet nicht ganz begriffen haben)fuer
> euch junge Netizens entscheiden, ist echt schade
> und IMHO eine Verschwendung dieses neuen Medium.
>
> Mir ist klar, das manche unserer Entscheidungen hier
> bezueglich Internet nicht sehr klug sind (etoy/etoys),
> aber bei euch sind sie fast die Regel inzwischen.
> Unwissentlich schlagen sie immer wieder neue klaffende
> Wunden in euere kleine ‘Interneblume’,
> an welchen sich gewisse Parasiten mit endlosen Abmahnungen
> und Streitigkeiten an IMHO meist unschuldigen deutschen Netizens laben.
>
> Zum Schluss werden Allgemeinbegriffe bei euch noch
> ’staatlich verwaltet’ damit jeder der ‘Schmetterlinge.de’(nur Beispiel)
> eintippt JEDEN ANGEMELDETEN(!) ECHTEN Schmetterlingsliebhaber findet
> - im Jahre 2003 schaetze ich gibt es die dann.
> Ca 30 Beamte werden diese Domain dann fuer euch auch ‘aktuell’ halten.
> Inzwischen surfen aber alle Netizens lieber nach Schmetterlinge.at
> oder Schmetterlinge.com. ‘Etwas’ heute ist besser als ‘garnichts’,
> besonders ohne Flatrate, bis das Internet in DE neu erfunden wird.
>
>
> Good luck von dem kalten, aber (noch)trockenen Staat Washington!
>
> John
>
>
**** disclaimer: es folgt nur MEINE meinung ****
hi john,
du sprichst mir aus der seele! der typisch deutsche staatlich verwaltete protektionismus geht mir unsäglich auf die nerven. nicht nur im bereich internet, sondern allgemein muß es für alles erstmal ein gesetz, regeln und vor allem: beamte, die das dann verwalten geben. wehe jemand zeigt eigeninitiative und “macht einfach was”, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder einfach das tut, was er am besten kann und für richtig hält. du schilderst genau das problem: hier wird solange versucht, erstmal regeln für alles zu erschaffen, anstatt die dinge laufen zu lassen und hinterher, falls nötig, regulierend einzugreifen, bis es dazu kommt, daß andere längst den markt unter sich aufgeteilt haben, bevor “der deutsche” kommt. beste beispiele sind genehmigungsverfahren im pharmabereich oder wettbewerbsverzerrende, innovationsfeindliche unternehmensabgaben. der deutsche bürger ist per se unmündig und muß sich vom staat alles vorschreiben lassen, von der art seiner altersvorsorge bis hin zur zwangsabgabe für rundfunkgeräte, die liste ließe sich fortsetzen. das alles unter dem deckmantel der sozialen gerechtigkeit, obwohl jeder weiß, daß gerade diese unter diesem dogmatischen bürokratismus leidet.
sorry, etwas OT, aber das mußte raus!
mfg
Marcus
**** disclaimer OFF ****

8. März 2008

Re: …nicht nur im Internet … / - Soziologe: Kirche im Internet wirkt läch…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 01:05

> b) Der Staat übernimmt öffentliche Aufgaben. Er hat hierbei die
> Hoheit
> über das, was dort gemacht wird und wie es gemacht wird.
> Einen kleinen Teil dieser Aufgaben übernimmt die Kirche. Dennoch
> hat
> sie die komplette Hoheit über diesen Bereich. Es ist ein schlechtes
> Geschäft für den Staat, irgendjemand Geld zu geben, ohne eine
> Kontrolle
> ausüben zu können.
Wieso? Wer zahlt, schafft an!
Ausserdem bleibt es dem Staat doch unbenommen, eine Kontrolle auszuüben
und zu sagen: So, wie die Dinge in dem Kindergarten da laufen, geht das
nicht, wir zahlen nicht mehr und machen einen eigenen auf.
> Mal abgesehen von der Verletzung des
> Gleichheitsgrundsatzes, indem große Teile der Bevölkerung durch die
> Ideologie der Kirchen gar nicht bei ihr arbeiten dürfen.
Wer zahlt, schafft an.
> (Homosexuelle,
> Atheisten, Geschiedene, Leute mit unehelichem Kind, Andersgläubige)
Zum Glück falsch. es gibt genügend geschiedene und Leute m. unehel.
Kindern im Kirchendienst.
Und das mit den Andersgläubigen: Selbstverständlich ist eine
Organisation nicht daran interessiert, Leute in Ihren Reihen zu
beschäftigen, deren Ziele (geistlich gesehen) völlig andere sind, als
die eigenen.
Das heißt nicht, daß man nicht gut mit z.B. einem moslemischen
Kindergarten zusammenarbeiten kann, aber in den eigenen Reihen ist das
was anderes.
Vergleiche: Wenn ein Nazi im Staatsdienst wäre, würde er

7. März 2008

Re: Internet-Standort -NRW (Re: Internet-Standort Nr. 1) - Pitch-Fever: Hamburg im Internet-Rausch

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 08:02

Hallo,
>
> > NRW ist Internet-Wüste! :-/
> Da gebe ich Dir voll Recht. Im Dunstkreis der roten Steinkohle und
> Stahlhochburgen und im Köln/Bonner-Raum sieht es recht gut aus.
> Leider
> hatte unsere Landesregierung sehr sehr viel Zeit die anderen
> Gebiete
> zum infrastrukturellen Notstandsgebiet zu machen.
>
> Aus einem NRW-Notstandsgebiet (im Norden des Landes) gruesst,
>
> VeryBigM
Das kann auch ich bestätigen … hier in der Voreifel ist es als lebe
man hinterm Mond (okay okay nicht nur in hinsicht Internet)
Wenn ich dann auch nocht die Lehrere meiner Berufsschule
(FI-Anwendungsentwicklung) höre wie stolz die sind über 3 B-Kanäle für
1000 Schüler… sind aber zu blöde auf ner Microsoftmodelschule den IIS
ans laufen zu bekommen und lassen statt des Apache laufen…
Heul … meine Ex-Ffreundin aus Holland hatte ADSL für 100 Gulden mit
I-Net-Provider inkl. zu Hause.
Ciao
Darknase

Nachhilfe: das Internet, das CERN und das Web (war: Internet an die Schulen….) - EU will Internet für Schulen und billige…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 03:01

Hi folks !
>
> >”…Zusätzlich sollen auch die Lehrer für den Umgang mit dem
> > Internet im Schulunterricht ausgebildet werden.”
>
> Hoffentlich passiert das und auch gründlich! Denn sonst hat
> die Aktion kaum Sinn.
=============================================================
Das kann ich nur voll unterstreichen
> Uiuiui…Interessante Worte…Bin mal gespannt wie wir
> Internettechnisch dann in der EU beglückt werden. ADSL Zugänge
> Flächendeckend ? Irre ich mich oder ist nicht eigentlich
> sogar ein Physiker aus dem Cern-Labor “Ur-Vater” des Web und
> damit Geburtshelfer des Internets ?
> Dem müsste man doch dann ne grosse Statur bauen ! Der hat sich
> wahrscheinlich nie vorgestellt daß er damit mal (vielleicht) die
> Wirtschaft revouluziuniert (Deutsch immer 4 gehabt).
Das war nicht ein Physiker aus dem CERN-Labor sondern ein ganz
offizielles Projekt. Es ging aber nicht um die Erfindung des
Internets — das gab es nämlich schon längst — sondern um die
Schaffung einer gemeinsamen Oberfläche für die einzelnen Dienste
im Internet (smtp, nntp, ftp, etc.) sozusagen das GUI für das
Internet. Dieses wurde dann “World Wide Web” genannt.

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