Wochen Internet

31. März 2008

Re: das liegt ja nicht am internet - Anstieg rechter Propaganda im Internet

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 19:05

internetWie gesagt: Es waere sicher hilfreich. Allerdings ist das
> > Erlernen eine Sprache natuerlich viel leichter, wenn man
> > sich auch sonst verstaendigen kann, eben ueber eine
> > gemeinsame dritte Sprache oder mit gutem Willen der
> > restlichen Bevoelkerung.
> > Man sollte sich im klaren darueber sein, dass Europa eine
> > Loesung fuer dieses Problem braucht, bei der nicht auf den
> > Landessprachen beharrt wird.
>
> Worauf dann? Esperanto?
> Oder die Sprache, die die meißten Europäer muttersprachlich
> sprechen?
Esperanto ist ein Kunstprodukt, das genauso gescheitert ist
wie die meisten verordneten Eingriffe in die Kultur. Wenn man
Loesungen will, schaut man sich an, was in der Praxis schon
funktioniert und foerdert das. Im Moment waere eine gemeinsame
Drittsprache wie Englisch zu nennen, das mit dem Internet auch
in viele Gegenden kommt, in denen bisher die Notwendigkeit von
landesuebergreifender Kommunikation nicht wahrgenommen wurde.
Das ist natuerlich keine schnelle Aenderung, und manch einer
mag sich durchaus straeuben, weil er Englisch als amerikanischen
Kulturimperialismus oder England im Vorteil sieht, aber dennoch
halte ich es fuer den vielversprechendsten Ansatz. Ich
jedenfalls freue mich immer, wenn ich einem Auslaender
weiterhelfen kann, obwohl er mich statt auf Deutsch “nur” in
gebrochenem Englisch ansprechen kann. Kommunikation ueber die
Drittsprache, wo sonst keine Verstaendigung moeglich waere,
kann sehr motivierend sein. Das Attribut “viele Bewohner
koennen Englisch” ist sehr vorteilhaft fuer ein Land.

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